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LS8.cdr
Rolladen Schneider LS-8
Die LS-8 ist ein einsitziges Hochleistungs-Segelflugzeug der Standardklasse. Sie zeichnet
sich durch ein angenehmes Flugverhalten aus. Besonders erwähnenswert ist dabei die
harmonische Ruderabstimmung.
Eine gute Gleitleistung macht die LS-8 zu einem erfolgreichen Wettbewerbsflugzeug. Felix
Loth belegte 2006 auf D-2943 den zweiten Platz bei der Deutschen Segelflugmeisterschaft
der Junioren in Neuhausen.
Mit diesem Baubogen kann ein Kartonmodell der LS-8 D-2943 (AR) des aeroclub bonn-
hangelar e.V. gebaut werden. Das Modell ist von mittlerem Schwierigkeitsgrad, der Bau
dauert ca. 4 bis 6 Stunden.
Photo: (c) Julia Sprang
Technische Daten
Spannweite:
15m
Flügelfläche: 10,5m
Gleitzahl: 43
Höchstgeschwindigkeit: 280km/h
Leergewicht:
2
275kg
Max. Flugmasse:
200kg
1
LS8 v1.1 (c) Marian Aldenhövel marian@mba-software.de
Wasserballast:
525kg
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Bauhinweise
Dieses Papiermodell der LS-8 ist eine Konstruktion von Marian
Aldenhövel. Das PDF-Dokument darf unter den folgenden
Bedingungen kopiert und weiterverbreitet werden:
Segment. Der Spant 1b wird auf 1mm Karton verdoppelt und vom
größeren Durchmesser her in dem Segment gegen den Klebering
stoßend verklebt.
l Es wird kostenlos verbreitet.
l E s w i r d u n v e r ä n d e r t w e i t e r g e g e b e n .
Insbesondere darf die Quelle (Marian Aldenhövel,
marian@mba-software.de) nicht misrepräsentiert
werden.
l Es wird nicht als Kopie zum Download angeboten.
Stattdessen wird auf die folgende Adresse
v e r w i e s e n ( g e l i n k t ) :
Die Segmente 2 und 3 bilden den vorderen Rumpf, sie werden
gebaut wie Segment 1.
Die Rumpfspitze 4 wird gerundet, stumpf verklebt und auf dem
Klebering 3a montiert.
h t t p : / / w w w. m a r i a n -
aldenhoevel/modelle/LS8.html
Das Segment 5 bildet den zentralen Teil des Rumpfes und nimmt
die Flügel auf. Die beiden Öffnungen für den Holm werden dazu
ausgeschnitten.
.
Kontakt: Marian Aldenhövel
Rosenhain 23
53123 Bonn
0228/624013
marian@mba-software.de
Falls das Fahrwerk ausgefahren dargestellt werden soll, werden
die Fahrwerksklappen ebenfalls abgeschnitten.
Das Teil wird gerundet und mit Klebestreifen/-ring 5a
verschlossen. Bei ausgefahrenem Fahrwerk wird der Teil des
Kleberings, der den Fahrwerksschacht verdeckt entfernt.
Ausdrucken
Die Seiten des Baubogens werden ausgedruckt ohne dabei die
Skalierung zu verändern. Auf Seite 5 ist dazu eine Skala
angebracht mit der die Maßhaltigkeit nach dem Ausdruck geprüft
werden kann. Stimmt das Maß nicht exakt, weicht aber in beide
Richtungen in gleicher Weise ab, so entsteht ein Modell in etwas
anderem Maßstab, das aber ansonsten problemlos gebaut werden
kann.
Der Spant 5b wird auf 1mm Karton verdoppelt. Falls das Fahrwerk
ausgefahren dargestellt werden soll, wird die Aussparung für den
Fahrwerksschacht entfernt. Der Spant wird in das Segment
geschoben aber noch nicht verklebt.
Die Flügelaufnahme 5c wird auf 1mm Karton verdoppelt und
durch die Öffnungen geschoben. Nun wird Spant 5b mit der
Rumpfhaut sowie der Flügelaufnahme 5c verklebt.
Seite 6 enthält Klebelaschen und -Ringe. Diese Seite kann auf
normalem Briefpapier (80g/m²) gedruckt werden.
Falls das Fahrwerk ausgefahren dargestellt werden soll wird aus
Teil 15 der Fahrwerksschacht hergestellt, die bedruckte Seite wird
dabei nach innen gefaltet, und in Teil 5 eingeklebt. Darauf achten,
dass er um die Länge des Fahrwerksschachtes in Teil 1 bugseitig
übersteht.
Die anderen Teile werden auf 160g/m² schwerem Papier gedruckt.
Hochglanzpapier ist etwas schwerer zu verarbeiten, ergibt aber
bessere Resultate.
Seite 5 enthält Spanten und Holm. Diese Teile werden auf festem
Karton verdoppelt. Entworfen sind die Ausschnitte für eine
Gesamtstärke (Papier mit verstärkendem Karton) von 1mm Stärke.
Es wird empfohlen die Ausschnitte an die gewählte Materialstärke
anzupassen..
Rumpsegment 6 entsteht wie Segment 1 aus Hülle, Klebering und
Spant. Segment 7 hat nur einen Klebestreifen, Segment 8 keinen
Spant.
Nun werden alle Rumpfsegmente miteinander verbunden, dabei
auf saubere Ausrichtung achten um einen geraden Rumpf zu
erhalten.
Arbeitsmaterialen
Flügel
Zum Ausschneiden wird eine spitze Schere, etwa eine
Nagelschere, und ein scharfes Messer verwendet. Weiteres
praktisches Werkzeug sind ein Lineal um gerade Kanten schneiden
zu können und eine Reihe von runden Gegenständen
verschiedener Durchmesser wie Zahnstocher und Bleistifte um
Teile zu runden. Eine Pinzette ist geeignet um kleine Teile
festzuhalten.
Rechter und linker Flügel werden symmetrisch gebaut, die Teile
tragen dieselben Nummern und sind mit den Buchstaben R und L
gekennzeichnet.
Der Holm 9L/R wird auf 1mm Karton gedoppelt und mit den
Rippen 9L/Ra-d ein Gerüst für den Flügel aufgebaut. Auf Seite 4
ist der Grundriß dieses Gerüstes im Maßstab 1:1 dargestellt.
Als Klebstoff hat sich Alleskleber bewährt. Auf kleine Teile bringt
man ihn auf dem Umweg über ein Stück Abfallkarton mit einem
Zahnstocher auf. Alternativ kann man verdünnten Weißleim
verwenden.
Die Klebestreifen 9L/Re und 9L/Rf werden unten bzw. oben auf
den Holm und mit den Rippen verklebt.
Rumpfsegmente
Die Flügelhaut wird aus den Teilen 10L/R und 11L/R hergestellt.
Der Rumpf entsteht aus den Teilen 1-9.
Die Teile werden vorsichtig gerundet. Dabei ist es hilfreich sie im
Bereich der Nasenleiste sehr vorsichtig von innen anzufeuchten
um eine saubere Rundung ohne Knicke zu erreichen. Dann
werden die Teile an der Endleiste bündig verklebt.
Segment 1 wird ausgeschnitten und gerundet.
Falls das Fahrwerk ausgefahren dargestellt werden soll, so werden
die Fahrwerksklappen an Teil 1 abgeschnitten.
Mithilfe der Kleberinge 10L/Ra werden Innen- und Außenflügel
miteinander verbunden. Die so entstandene Hülle wird über die
Flügelstruktur 9L/R gezogen und mit ihr verklebt. Innenbords wird
der Holm bündig mit 10L/R abgeschlossen, außenbords steht er
noch über.
Der Klebering 1a wird von innen dagegengeklebt und verschließt
das Segment zu einem Ring mit Klebeverbinder zum nächsten
2
LS8 v1.1 (c) Marian Aldenhövel marian@mba-software.de
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Hauptrad
Die Winglets werden aus Teil 12L/R gebaut. Die Teile werden
ausgeschnitten und zunächst abschnittsweise gerundet und an
den Endleisten verklebt.
Falls das Fahrwerk eingefahren dargestellt werden soll entfallen
die Teilegruppen 15-17.
Für das Rad werden die Teile 17L/R a und b auf 1mm Karton
verdoppelt und zusammengeklebt. Das Rad wird auf den
dargestellten Querschnitt rundgeschliffen.
Nach dem Trocknen erhalten sie die Rundung nach oben und
werden an den Schlitzen auf der Oberseite stumpf verklebt. Die
fertigen Winglets werden auf den überstehenden Holm geschoben
und damit verkebt.
Die Radaufhängung wird aus Teil 16 gefaltet und zusammen-
geklebt. Das Rad wird eingeklebt und die Aufhängung zusammen
mit Rad in den Fahrwerksschacht eingeklebt.
Die fertigen Flügel werden auf den Träger 5c aufgeschoben und
verklebt.
Die Fahrwerksklappen 17R/L werden einmal in der Mitte gefaltet
und zusammengeklebt, leicht auf das Rumpfprofil gerundet und
stumpf neben dem Fahrwerksschacht aufgeklebt.
Die Teile 10Lb und 10Rb werden am Übergang Rumpf-Fläche um
die Flügel herumgeklebt.
Spornrad
Leitwerk
Die Teile 18L und 18R werden auf die beiden Seiten eines Stücks
1mm Karton geklebt. Zur Ausrichtung kann zum Beispiel eine
durch die Nabe gestochene Stecknadel helfen.
Das Seitenleitwerk 13 wird gerundet, an der Hinterkante
geschlossen. Der Spant 13a wird auf 1mm Karton verdoppelt und in
das Seitenleitwerk eingeklebt.
Dann wird das Rad ausgeschnitten, auf den dargestellten
Querschnitt geschliffen und an der eingezeichneten Linie zerteilt.
Das Seitenruder wird oben und unten mit Teilen 13b bzw. 13c
verschlossen. Teil 13b liegt flach, 13c wird leicht gerundet. Das
fertige Leitwerk wird auf den Rumpf aufgeklebt. Beim Verkleben mit
dem Rumpf darauf achten, daß das Leitwerk senkrecht steht.
Das kleinere Teil des Rades wird von unten auf Rumpfteil 9
geklebt.
Das Höhenleitwerk wird aus Teil 14 geformt und um den Holm 14a
herum geklebt. Der Holm wird dabei mittig eingebaut. Die
Randbögen werden gerundet und stumpf verklebt. Das komplette
Leitwerk wird stumpf auf die Seitenflosse geklebt. Es wird so weit
hinten montiert wie Teil 13b vorgibt. Auf die rechtwinklige
Ausrichtung zum Seitenleitwerk achten!
Die Verkleidung 18a wird gerundet, stumpf verklebt und um das
Spornrad herum auf Rumpfteil 9 geklebt.
Restarbeiten
Der Mückenputzer 19 wird ausgeschnitten und an der
Flügelwurzel von vorne auf den Flügel aufgeklebt.
Photo: (c) DG Flugzeugbau
3
LS8 v1.1 (c) Marian Aldenhövel marian@mba-software.de
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15
11R
16
14
12R
10R
17
1
8
5
6
7
13
10L
8
11L
1
12L
4
3
2
9Lb
9La
9Lc
9Ld
Gerüst linke Fläche (von oben)
9L
9R
Gerüst rechte Fläche (von oben)
9Rd
9Ra
9Rb
9Rc
162941383.003.png 162941383.004.png
Diese Teile auf Karton aufdoppeln.
Die Ausschnitte wurden für eine Gesamtstärke
von 1mm entworfen, gegebenenfalls an die
tatsächlich gewählte Stärke anpassen.
9La
9Ra
3b
9Lb
9Rb
2b
9
Lc
9R
c
1b
5b
Ausschneiden falls das
Fahrwerk ausgefahren
dargestellt werden soll
6b
7b
13a
9L
9R
10 x 1cm
5
LS8 v1.1 (c) Marian Aldenhövel marian@mba-software.de
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Zgłoś jeśli naruszono regulamin