Wortarten Übersicht
Veränderbare Wörter, können dekliniert1, gesteigert 2 oder konjugiert werden:
NOMEN (SUBSTANTIV) Maus, Tisch; Hans, Susi; Freude, Trauer3)
ARTIKEL
BESTIMMTER ARTIKEL der, die, das; die
UNBESTIMMTER ARTIKEL ein, eine; -
ADJEKTIV (ARTWORT) groß, rot, stachlig, herrlich, neidisch, sparsam,
furchtbar, fabelhaft 5); größer, grössten2
PRONOMEN 4 (FÜRWORT)
PERSONALPRONOMEN ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie; mich, dich; mir, dir; Sie
REFLEXIVPRONOMEN mich, dich, sich, uns, euch, sich;
POSSESSIVPRONOMEN mein, dein, sein, ihr, unser, euer, Ihr 6
DEMONSTRATIVPRONOMEN dieser, jener
RELATIVPRONOMEN der, die, das, welcher, welche
INTERROGATIVPRONOMEN wer? welche?
INDEFINITPRONOMEN man, andere, jemand, alle
NUMERALE (ZAHLWORT) zwei, dreitausendneunhundertzwanzig; vierte
VERB
VOLLVERBEN gehen7, kommen, ankommen8, singen9, landen9
HILFSVERBEN sein, haben, werden7
MODALVERBEN müssen, können, sollen, wollen, dürfen, mögen10
Unveränderbare Wörter, die Partikeln:
ADVERB (UMSTANDSWORT) hier, gern, immer, darum, da, sehr, oft, trotzdem, bestens 11
PRÄPOSITION (VORWORT) auf, über, unter, neben in, bei, mit, wegen 12
KONJUNKTION (BINDEWORT)
NEBENORDNEND und, oder, denn13
UNTERORDNEND dass, wenn, als, ob, weil, seit, bis, falls14
INTERJEKTION (AUSRUFEWORT) Au! Plumps! Ach! Pfui! Oho! 15
1) Die vier Fälle: NOMINATIV: wer od. was? GENITIV: wessen? DATIV: wem? AKKUSATIV: wen od. was?
2) Steigerungsformen des Adjektivs: POSITIV: groß, KOMPARATIV: größer, SUPERLATIV: am größten
3) Konkrete Nomen kann man anfassen: Maus, Berg. Gefühle sind abstrakte Nomen: Hass, Liebe. Eigennamen: Hans, Ogi
4) Artikel sind BEGLEITER des Nomens, Pronomen können Begleiter oder STELLVERTRETER sein.
5) Das Adjektiv steht ATTRIBUTIV: ein roter Apfel, PRÄDIKATIV: Apfelsaft ist fabelhaft. oder ADVERBIAL: schön singen
6) HÖFLICHKEITSFORM: Personal- u. Possessivpronomen werden gross geschrieben: Haben Sie Ihr Kind heute schon gelobt?
7) Einfache Zeitformen: PRÄSENS: ich gehe PRÄTERITUM (IMPERFEKT); ich ging
Zusammengesetzte Zeitformen: PERFEKT: ich bin gegangen PLUSQUAMPERFEKT: ich war gegangen
FUTUR: ich werde gehen (FUTUR 2: ich werde gegangen sein)
8) ankommen - Wann kommt der Zug in Bern an? Die Vorsilbe wird zum VERBZUSATZ.
9) Die drei STAMMFORMEN des Verbs: Infinitiv - 1. Pers. Präteritum - Perfektpartizip
STARKES Verb: singen, sang, gesungen (Stammvokal ändert, Endung im PP -en)
SCHWACHES Verb: landen landete, gelandet (Stammvokal bleibt, Endungen -te und -t)
10) Zu jedem MODALVERB gehört im Satz ein Vollverb. Die Bedeutung dieses Vollverbs wird durch das Modalverb modifiziert, abgeändert: Ich darf nicht mitspielen. Ich muss nicht mitspielen. Ich will nicht mitspielen. Ich mag nicht mitspielen.
11) Antworten auf die Fragen : Wo? (ORT), Wie? (ART), Wann? (ZEIT), Warum? (GRUND). Es sind meist kurze und unveränderliche Wörter, Kontrolle, ob nicht Adjektiv: Wort vor ein Nomen setzen: ein ofter Fehler (oft=Adverb), ein häufiger Fehler (häufig=Adjektiv)
12) Präpositionen sind oft LAGEWÖRTER und können dargestellt werden: auf p unter o über r durch p nach p
13) NEBENORDNENDE Konjunktionen verbinden Wort mit Wort oder Hauptsatz mit Hauptsatz: Blitz und Donner. Es blitzte gewaltig und dann hörte man den Donner rollen.
14) UNTERORDNENDE Konjunktionen verbinden Hauptsatz mit Nebensatz: Wir hoffen, dass sich das Wetter bald ändert.
15) INTERJEKTIONEN sind oft lautmalerische Wörter. Sie bewegen sich meist außerhalb des Satzes. Man könnte sie auch als Satzfragmente ansehen.
ewelina889