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LESERBRIEFE
Gemeinschaftsgefühl
Funkaktivität pur an den DARC-
Clubstationen, CQ DL 12/08,
S. 840ff.
Die Heimat des OV Bad Arolsen (F01)
liegt im Nordwesten von Hessen, dicht an
der Grenze zu NRW. Hat man das Glück,
einen sehr aktiven Funkamateur als Leh-
rer am örtlichen Gymnasium zu seinen
knapp 40 Mitgliedern zu zählen, ist es um
den Nachwuchs nicht schlecht bestellt –
aber meist nur bis zum Abi! Durch Studi-
um und anschließendes QRL verteilt sich
unser OV inzwischen über ganz Deutsch-
land. Selbst der OVV ist mittlerweile da-
von betroffen. Dabei lassen sich zwei Ten-
denzen ausmachen: Die einen, die nach
vielen Jahren immer noch dem OV ver-
bunden sind und versuchen, zu wichtigen
Veranstaltungen ein bis zwei Mal im Jahr
in der Heimat zu sein. Und die anderen,
die nach ein paar Jahren als „Karteilei-
chen“ endgültig den DARC verlassen. Da-
zu gibt es natürlich noch diejenigen, die in
Nordhessen und der Umgebung zuhause
sind und sich bemühen, den OV vor Ort
am Leben zu erhalten. Dass eine Clubsta-
tion in einer solchen Situation eher selten
aktiviert wird, dürfte auf der Hand liegen.
Unsere befindet sich die meiste Zeit des
Jahres in einem verschlossenen Schrank
in einem Raum des o.g. Gymnasiums, den
wir mitbenutzen dürfen. Auch wenn wir
uns nur selten sehen und sich die Kom-
munikation meistens auf moderne elek-
tronische Medien beschränkt, betrachte
ich vor allem die Tatsache, dass es so gut
wie keine Wechsel auswärtiger Mitglieder
in dortige OVe gibt, als Ausdruck eines po-
sitiven Gemeinschaftsgefühles.
Jürgen Köhler, DG3FE
rillische oder lateinische Buchstaben han-
delt. Reiner Zirngibl, DL8LRZ
führen zu können (APRS läuft rechts wei-
ter). Und die Umsetzung des Voice-Alert-
Vorschlages: Um in unbekanntem Gebiet
VA zu nutzen, lasse ich „rechts“ den
APRS-Empfang ohne CTCSS weiterlau-
fen, auf der „linken“ aktiv gesetzten Seite
läuft APRS mit CTCSS.
Jürgen Fövenyi, DG1NDE
QRGs zusammenlegen
Ich bin vom OV E29, und mir ist aufgefal-
len, dass es im Raum Hamburg kaum Ak-
tivitäten auf den OV-QRGs gibt. Der Tod
meiner Oma brachte mich vor kurzem
wenige Kilometer südlich von Hannover.
Ich war erstaunt über die dortigen Akti-
vitäten auf der OV-QRG 145,425 MHz.
Was war dort passiert? Drei weitsichtige
OVVs haben ihre OV-Frequenzen zu ei-
ner einzigen zusammengelegt und so für
viel mehr Aktivität gesorgt. Wäre das
nicht auch ein Vorschlag für andere OVe,
damit sich das Band wieder mit Leben er-
füllt? Markus Wolf, DO1HBK
Redaktion CQ DL
Lindenallee 6,
34225 Baunatal
Fax (05 61) 9 49 88-61,
redaktion@darc .de
D-Star hoch gelobt?
Impressionen und Trends aus Japan,
CQ DL 11/08, S. 768ff.
Der Bericht ist ja im ersten Eindruck
recht interessant, leider enthält er keine
näheren Erläuterungen darüber, was die
Probleme bei D-Star in JA angeht. Auch
die Inhalte oder Ergebnisse der Diskussio-
nen über diverse Verträglichkeitsproble-
me und Softwarelösungen wurden tun-
lichst verschwiegen. Dann könnte ja der
technisch versierte OM endlich mal wie-
der seinen Ehrgeiz wecken und mit Hilfe
seines Wissens und seiner Erfahrung an
den Selbstbau eines passenden Gerätes
zur Digitalisierung und Decodierung von
Sprache denken. Aber leider tut sich die
Industrie mit der Freigabe des „offenen“
Protokolls und der Vocoder-Routinen
doch sehr schwer, oder sind es vielleicht
die Verantwortlichen der staatlichen
„NömL“-Netze (Nicht öffentlicher mobi-
ler Landfunk, die Red.), die es verbieten,
all dies freizugeben? Wir als Funkamateu-
re haben sicher kein Interesse an Sprach-
verschlüsselungs-Codes oder Ähnlichem!
Dürfen wir auch gar nicht. Interessant ist
jedoch, dass man sich in JA über zu weni-
ge Aktivitäten im Bereich D-Star ärgert.
Ist es denn verwunderlich, wenn man bei
uns für ein IC-E91 fast 600 € auf den
Tisch legen muss, um an dieser, ach so
perfekt funktionierenden Betriebsart teil-
nehmen zu können? Hat man das Geld
einmal zusammen und solch ein Gerät er-
standen, wundert man sich als Laie natür-
lich, dass es so schwierig zu bedienen ist
und die Verbindungs- oder auch die
Sprachqualität doch viel zu wünschen
lässt. Rainer Stange, DL3FAH
Die in der Rubrik
„Leserbriefe“
veröffentlichten Zu-
schriften geben die
Meinung des
Verfassers, nicht die
des DARC oder der
Redaktion wieder. Die
Redaktion kürzt und
fasst zu lange
Zuschriften zu-
sammen, um
möglichst viele Leser
zu Wort kommen zu
lassen. Dennoch kön-
nen wir leider nicht
alle Briefe abdrucken.
Das Plakat habe ich in Paris aufgenom-
men; wusste nicht, dass der Club auch
Konzerte in Frankreich veranstaltet. Be-
kommen Clubmitglieder eventuell verbil-
ligte Karten? Volker Mansar, DK1OK
Hinweis zu Voice Alert
FM-Mobil mit Voice Alert,
CQ DL 2/09, S. 117
Im Vergleich zu den englisch sprachigen
Quellen, z.B. http://aprs.org/VoiceAlert
3.html, vermisse ich den deutlichen Hin-
weis, den CTCSS-Ton wirklich nur dann
auszusenden, wenn man auch wirklich
aktiv auf der Frequenz zuhört (APRS voi-
ce alert is for „attended operations only“,
never transmitt PL-100 packets unless
you are activley listening with CTCSS).
Momentan betreibe ich APRS mit einem
FT-8800 folgendermaßen: PR-Empfang
fest auf der „rechten Seite“ als aktive Sei-
te gesetzt, dort wird grundsätzlich gesen-
det und APRS ohne CTCSS eingestellt.
Ein Schalter in der Mittenkonsole dient
zum Unterbrechen der PTT- und Tx-Da-
tenleitung zwischen Trx und TNC, um
auf aktivierter linker Seite normale QSOs
Irritationen
Doppeltriode übersteht Eiszeit,
CQ DL 1/09, S. 43
Die sowjetische (kyrillisch geschrieben)
Röhre 6H8C entspricht, wie festgestellt,
der amerikanischen 6SN7. Es war der
normale sowjetische Röhrenschlüssel für
die in diesem Land gefertigten Röhren (6
= Heizspannung, H = Doppeltriode, 8 =
Zählnummer, C = Glaskolben), die oft in-
ternationalen Typen entsprachen oder an
ihnen angelehnt waren. Der KGB hat zu-
mindest hier nichts chiffriert, und wer als
Funker Kontakte mit Russland oder russi-
scher Technik hat, sollte das leicht recher-
chieren können. Irritationen zum Typ
kommen immer dann auf, wenn nicht
eindeutig angegeben ist, ob es sich um ky-
Korrekturen
und Ergänzungen
2-m-Peilempfänger PE94 mit
automatischem Abschwächer,
CQ DL 1/09, S. 26 ff.
Die Platinenlayouts sind durch Konvertie-
rung der Dateien aus dem Programm
„Sprint-Layout 3.0“ seitenverkehrt abge-
druckt worden. Das ist beim Kopieren
der Layouts zu beachten.
Weitere Korrekturen
und Ergänzungen
finden Sie im
Internet unter
www.cqdl.de/
korrektur.
CQ DL 3-2009
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